Für wen ist eine FFP2 Maske sinnvoll und wann sollte auf sie verzichtet werden?

Zum Schutz vor Partikel in der Luft gibt es unterschiedliche Masken auf dem Markt. Besonders bekannt sind hierbei die klassischen Mundnasenmasken, die auch chirurgische Masken bezeichnet werden. Solche Masken schützen in erster Linie die Personen im Umfeld des Trägers der Maske. Sie liegen dabei relativ entspannt um den Mund und um die Nase des Trägers. Dies hat den Vorteil, dass der Träger der Maske weiterhin relativ bequem einatmen kann. Zugleich hat dies aber auch den Nachteil, dass die Maske zum Eigenschutz nicht besonders gut geeignet ist. Neben diesen klassischen Masken gibt es auch die sogenannten FFP Masken. Bei diesen Masken unterscheidet man je nach Stärke der Filterung zwischen FFP2 und FFP3 Masken. Immer mehr Menschen laufen in der Öffentlichkeit mit der sogenannten FFP2 Maske herum. Eigentlich sind diese Masken für Ärzte und Pflegekräfte im Krankenhaus gedacht, da enthaltenen Filter auch die virenverseuchten Tröpfchen aus der Luft entfernen können. Daher sind diese Masken zugleich für den Selbstschutz deutlich effektiver als die herkömmlichen Alltagsmasken. Solche Masken dienen damit primär dem Selbstschutz. Zugleich bieten Sie aber auch einen erhöhten Fremdschutz, da solche Masken nach den in Europa geltenden Standards mindestens 95 % der Partikel aus der Luft abfiltern können müssen. Bei dem Kauf einer entsprechenden Maske muss unbedingt darauf geachtet werden, dass es sich um eine echte FFP2 Maske handelt. Mittlerweile finden sich zahlreiche nicht-getestete Masken auf dem Markt. Eine getestete Maske erkennt man an der CE-Kennzeichnung.

Wann sollte eine solche Maske getragen werden?

Aufgrund des erhöhten Eigenschutzes werden solche Masken vor allem an Orten getragen, an denen viele Menschen notgedrungen zusammenkommen müssen. Beispielsweise tragen viele Menschen in der Straßenbahn und in Supermärkten solche Masken. Weiterhin sollten diese Masken vor allem von besonders betroffenen Menschen getragen werden. So empfiehlt sich das Tragen einer solchen Maske beispielsweise gerade für ältere Leute. Diese sind häufig nicht mehr so fit wie jüngere Menschen. Aus diesem Grund sollten diese Menschen vermehrt auf einen Eigenschutz setzen. Weiterhin sollten auch Menschen, die in ihrem Alltag mit vielen anderen Menschen Kontakt haben, auf eine solche Maske zurückgreifen. Schließlich wird das Tragen einer solchen Maske bei besonderen Anlässen empfohlen. Beispielsweise können solche Masken bei einem Flug getragen werden. Eine solche Maske sollte hingegen nicht bei sportlichen Aktivitäten getragen werden, da das Tragen einer solchen Maske gegebenenfalls zur Atemnot führen kann.

Die Nachteile einer solchen Maske

Der Einsatz dieser Maske ist durchaus mit verschiedenen Anstrengungen verbunden. Aufgrund des guten Filters stößt der Träger beim Atmen auf einen erheblichen Widerstand. Hierdurch kommt es zu einer zusätzlichen Anstrengung der Atemmuskulatur. Das Atmen durch diese Maske ist daher mit dem Atmen durch einen dünnen Strohhalm vergleichbar. Bei einigen Anwendern ist es daher zur Luftnot gekommen. Aus diesem Grund sollte sich genau überlegt werden, bei welcher Aktivität man eine solche Maske tragen möchte. Schließlich müssen diese Masken auch häufig gewechselt werden, da sie sehr schnell feucht werden können. Der Filterschutz einer solchen Maske verringert sich durch Feuchtigkeit maßgeblich.